Nachwuchsförderung im Reitverein
Pressemitteilung - 01.02.2012: Die Arbeit der Vereine wird in den meisten Fällen, wenn ein Reiter einmal erfolgreich in den schweren Klassen startet, so gut wie nie erwähnt. Wie intensiv in den Anfängen mit dem Reiter oder der Reiterin geübt und trainiert wurde und der Verband in Fördergruppen oder im Kader dann auch finanziell zum Erfolg beigetragen hat- all dies bleibt im Hintergrund wenn es goldenen Schleifen und Platzierungen regnet.
Am Beispiel der Reitsportgemeinschaft Fichtenhof Bad Homburg, der als klassischer Reitverein mit Schwerpunkt Springen in Hessen und darüber hinaus bekannt ist, wollen wir einmal die wichtige Basisarbeit aufzeigen, die in so vielen Vereinen nicht nur in Hessen geleistet wird.
Zwischen den beiden Bildern liegen nicht nur fast 12 Jahre Altersunterschied, sondern sie dokumentieren anschaulich die Bandbreite der Ausbildung und der daraus resultierenden Erfolge, die die Nachwuchsreiter RSG Fichtenhof Bad Homburg, nicht nur im Jahr 2011 als Bilanz vorweisen können. Zum Abschluss des Jahres in der Frankfurter Festhalle, wurde dies nicht nur den Verantwortlichen des Vereins eindrucksvoll vor Augen geführt, sondern auch die vielen Sponsoren und Förderer konnten sich vor Ort davon überzeugen, wie der Verein in den letzten Jahren gearbeitet hat und so den Grundstein für weitere Talente in diesem so anspruchsvollen, aber auch schönen Sport gelegt hat.
Im Jahr 2011 hatte die RSG Fichtenhof mit einigen Problemen zu kämpfen, aber auch hier konnte der Zusammenhalt unter den Aktiven, Trainern und Unterstützern die Krise überwinden und die Saison erfolgreich abschließen.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der langen Abwesenheit von Andreas Wendenburg im vergangenen Jahr, konnten die Springreiter der RSG den Verein zu einem der erfolgreichsten in Hessen machen. Auch wenn die Hessenmeisterschaft im letzten Jahr verloren wurde, war Angelique Rüsen die herausragende Reiterin für den Verein. Aber auch die nicht professionellen Reiter wurden mit goldenen Schleifen für Ihren Fleiß belohnt. Christian Götz , seines Zeichens Hufschmiede Meister und in vielen Ställen ein anerkannter Fachmann für den Hufbeschlag, konnte gleich an einem Wochenende 2 S Siege feiern und war in vielen weiteren Springen erfolreich und platziert. Katharina Precht errang 2 Siege in der Klasse M in Usingen und so lässt sich die Liste derer aus dem Verein weiter führen, bis Maxima Homola 8 Jahre, die in diesem Jahr nicht nur in der Festhalle in der Führzügelklasse brillieren konnte.
Ganz grundsätzlich beschäftigen sich die meisten Vereine die Reiter auf Turniere schicken, mit dem Training und der weiteren Ausbildung von Pferd und Reiter.
Das finanzielle Grundgerüst zum Erwerb und Unterhalt eines Ponys oder Groß Pferde übersteigt in den meisten Fällen das Budget der Eltern und es sind dann bei talentierten Reitern Sponsoren und Förderer gefragt. Leider ist dies in den letzten Jahren immer schwieriger geworden und oftmals endet eine hoffnungsvolle Karriere nach kurzer Zeit aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung.
Das Konzept der RSG Fichtenhof mit einer gezielten Nachwuchsförderung und einer konzentrierten Anzahl guter Reiterinnen und Reiter auf dem Bad Homburger Fichtenhof zu vereinen, unterscheidet sich hier maßgeblich. Junge talentierte Reiter könne auf Schulpferden in der angeschlossenen Reitschule erkennen, ob ihnen dieser Sport wirklich Spaß macht und werden dort ohne große finanzielle Belastung weiter gefördert.
Den Absprung dann auf den Fichtenhof zu schaffen, dass will der Verein in Zukunft noch einfacher und effektiver gestalten.
In der letzten Zeit werden immer wieder talentierte Reiter angesprochen, um innerhalb der Mannschaft der RSG eine neue Heimat zu finden. Der ansonsten auf Einzelleistung ausgerichtete Sport, erhält so einen Mannschaftscharakter und das Training und die Turniere gestalten sich zu einem Gruppenerlebnis, dass nicht nur für den Sport förderlich ist.
Die Konzentration guter Reiter auf einem Ort oder in einem Verein spricht nicht zuletzt auch Sponsoren und Förderer an, die sich nicht zu einem bestimmten Reiter oder einer Reiterin bekennen wollen, sondern losgelöst dem Verein finanziell helfen möchten und auch so vom Image der Nachwuchsförderung profitieren.
Ein Programm von Sichtungen in den verschiedenen Leistungsklassen und einer dann, weiteren Förderung durch den Verein ist in Planung und soll den neuen Mitgliedern Anreiz sein, für die RSG Fichtenhof Bad Homburg zu starten. Neben den optimalen Trainingsbedingungen, stehen Lehrgänge und versierte Trainer zur Verfügung.
Auch in der Altersklasse „über 35“ ist der Verein mit Dressur- und Springlehrlehrgängen und einer nun immer Donnerstags statt findenden Trainingsstunde mit Andreas Wendenburg aktiv, um auch für die älteren, turnierambitionierten Reiter ein vollständiges Programm zu bieten.
Und es ist in keinem Falle nötig auch auf der Anlage am Sportzentrum Nordwest zu Hause zu sein. Etliche Reiter wie Sebastian Haas, Detlef Sonnenberg, Christoph Schmidt, Sabrina und Marco Pawletta um nur einige zu nennen, starten für die RSG Fichtenhof, sind Teil der Mannschaft und im Verein perfekt integriert und haben ihre Pferde nicht selten mehr als 60 km vom Fichtenhof entfernt beheimatet. Lea Peppler, die im Oktober Kreismeisterin der LK5 geworden ist, ist eine der neuesten Mitglieder die zur RSG gewechselt ist und ihre Pferde auf einer Anlage Nahe Friedberg untergebracht hat und dort auch trainiert.
Es gibt also mehr als einen Grund einmal mit dem Vorstand in Kontakt zu treten und ein Gespräch zu führen.
Das Jahr 2012 soll noch erfolgreicher werden als das vergangene Jahr- auch mit neuen Reitern für die RSG
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