Christrose - Schönheit im Winter

© Holger / PIXELIO

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© Romy 2004 / PIXELIO

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Giftpflanzen für Pferde - Sind Sie auf dem Laufenden?

Freia Schultz-Friese - Mär 3, 2008: Mitten im Winter, wenn alles unter einer Schneedecke verborgen liegt, entfaltet die Christrose, allen Widrigkeiten zum Trotz, ihr Blüten. Selbst strengste Fröste können ihr nichts anhaben.

Die Christrose (Niewurz) lat. Helleborus sind kleinbleibende, im Winter blühende Stauden. Ihr Blätter sind immergrün. Sie werden 15 - 40 cm groß und gedeihen am besten an schattigen Orten, auf kalkhaltigem Boden. Ihre Blütezeit ist von Dezember bis April, je nach Witterung.

Arten

Wir unterscheiden 3 Arten, allerdings wird bei uns nur eine kultiviert, die Helleborus foetidus. Sie ist in dem Mittelgebirgen auf trockenden und kalkhaltigen Abhängen zu finden. Diese Art wird bis zu 50 cm hoch und hat viele Blätter. Die ab Januar erscheinenden Blüten sind klein, grün und haben einen roten Saum.

Eine weitere, als Zierpflanze bekannte Art ist Helleborus niger. Bei uns ist diese Art aber wild nur sehr selten anzutreffen. Sie blüht ab Dezember mit großen weißen Blüten, mit gelben Staubblättern.

Die 3. Art ist Helleborus atrorubens. Sie stammt aus Südosteuropa und wird bis zu 50 cm hoch. Ihre Blüten sind purpurrot und können bis zu 5 cm groß werden.

Es gibt noch einige Hybridenformen, die als Frühlingschristrose bezeichnet werden. Diese blühen erst ab März, werden bis zu 40 cm hoch und leuchten weiß oder purpurfarben.

Leider ist diese schöne Pflanze für Pferde nicht ungefährlich. Da sie im Winter blüht wird sie oft aus Gier auf der Weide gefressen.  Gifitg sind alle Pflanzenteile. Schon 8 g einer Wurzel führen zu Vergiftungserscheinungen (Reizung der Schleimhaut von Maul und Verdauungstrakt, Schädigung der Niere beim Ausscheiden.), einige Blätter können sogar tödlich wirken.

Durch Lagerung wird das Gift nicht abgebaut, ist also auch weiterhin im Heu giftig!

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