Bärlauch

© Maria Lanznaster / PIXELIO

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Giftpflanzen für Pferde - Sind Sie auf dem Laufenden?

Freia Schultz-Friese - Mai 4, 2008: Zu dieser Jahreszeit findet man ihn wieder, den äußerst beliebten, weil schmackhaften Bärlauch. Was viele jedoch nicht wissen:

Für Pferde ist Bärlauch giftig.

Der Bärlauch (bot. Allium ursinum), auch Waldknoblauch genannt ist eine einheimische Zwiebel mit starkem Knoblauchgeruch. Er bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze und wird bis zu 35 cm hoch. Seine Blütezeit liegt im Mai/Juni.

Eigentlich ist der Bärlauch ganz leicht zu finden. Man braucht nur einen Buchenwald und eine Nase. Letztere muss nicht mal besonders geschult sein, denn Bärlauch ist nicht zu "überriechen". Es findet sich in größeren Mengen vor allem auf kalkreichen Böden. Sein aromatischer Knoblauchgeruch ist unverwechselbar.

Vorsicht sollte man aber dennoch walten lassen, denn Bärlauch kann schnell mit Maiglöckchen verwechselt werden oder auch mit der Herbstzeitlosen.

Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Er ist eng verwandt mit Knoblauch, Porree und Zwiebeln. Er blüht ca. im Mai in weißen Blütendolden, die etwa 5 cm Durchmesser haben. Die Blätter werden bis zu 40 cm lang.

Bei uns ist der Bärlauch beliebt als Gewürz- und Gemüsepflanze. Auch eine heilende Wirkung bei Darminfektionen oder als Schnittblume ist er begehrt.

Giftigkeit bei Pferden:

Eine Giftigkeit ist bei Aufnahme größerer Mengen gegeben. Pferde leiden dann unter Gelbsucht, Kreislaufstörungen, Durchfall und sogar blutigem Harn.

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