Die Sieger im Grand Prix Special - Isabell Werth und Weihegold OLD mit Werner Weddehage (als Vertreter des Veranstalters) und Richter Dr. Dietrich Plewa (v.l.) Foto: Michael Rzepa
Die Sieger im Grand Prix Special - Isabell Werth und Weihegold OLD mit Werner Weddehage (als Vertreter des Veranstalters) und Richter Dr. Dietrich Plewa (v.l.) Foto: Michael Rzepa
Aus dem Sport

„Weihegold“ mit souveräner Runde

„Weihe ging eine super souveräne Runde“, freute sich Isabell Werth nach dem Sieg im Grand Prix Special bei Dressur Cappeln International über die Leistung ihrer Olympia-Siegerin und dreifachen Weltcup-Gewinnerin Weihegold OLD. Sie sei nach ihrer Embryotransfer-bedingten Pause konditionell schon wieder „sehr gut drauf und hat sich in der Trab-Tour mit mehr Länge und Ausdruck sogar noch verbessert.“ Ein Fehler in den Einerwechseln, was Isabell Werth mit dem Verlust der Linie erklärte, habe Punkte gekostet, aber mit den erreichten 80,851 Prozent sei die Weltranglisten-Erste absolut zufrieden. „Jetzt haben wir als nächstes die EM in Rotterdam vor der Brust, bei der Weihe Ersatzpferd ist.“ Erste Wahl für das kontinentale Championat wird für die Titelverteidigerin ihre Weltmeisterin und frisch gebackene Aachen-Siegerin Bella Rose sein.

In gebührendem Abstand reihte sich mit 71,809 Prozent an zweiter Stelle im Special von Dressur Cappeln International die aus Bayern angereiste Victoria Michalke auf Novia ein. Die Plätze drei und vier waren fest in österreichischer Hand: Florian Bacher mit Fidertraum (71,766 Prozent) und Astrid Neumayer mit Sir Simon (71,59 Prozent).

In der Grand Prix Kür gelang Hiroyuki Kitahara/JPN auf Huracan sein erster Sieg in diesem Klassement auf europäischem Boden – noch dazu mit neuer persönlicher Bestmarke von 74,205 Prozent.
Rang zwei ging an Stefan Lehfellner auf Fackeltanz OLD (73,475 Prozent), der schon zuvor bei der Kür-Premiere des Paares beim Turnier in Fritzens/AUT einen fünften Rang hatte erreiten können – und der mit der Leistung des 14-jährigen Hengstes aus dem Besitz von Sissy Max-Theurer/AUT mehr als zufrieden war. Victoria Max-Theurer/AUT, die mit ihrem Benaglio den Qualifikations-Grand Prix gewinnen konnte, belegte Rang vier (72,010 Prozent). Für den elfjährigen Fuchswallach war dies, nach Mannheim, erst seine zweite Kür in seiner ersten Grand Prix-Saison überhaupt. Platz drei sicherte sich Juliette Piotrowski mit Sir Diamond (72,635 Prozent).

Im Inter II-Finale der Mittleren Tour siegte Katrin Bettenworth mit dem Hannoveraner Schimmelwallach Dantino (70,794 Prozent) vor Jessica Süss mit Duisenberg (69,618 Prozent).

Weitere Infos unter www.gestuet-vorwerk.de

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